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Thallian Harnischmacher

Status: tot

Beschreibung

Vollendeter Artefakt- und Umweltmagier, Paktierer des erzdämonischen Tasfarelel und neuerdings auch ein wenig tot. (NSC - 2017)
Name:
Thallian Harnischmacher
Genre:
Fantasy
Profil:
Titel:
Adeptus Maior
Subgenre:
Aventurien (DSA)
Land:
Nostria
Geschlecht:
männlich
Typ:
Gelehrte
Welt:
Aventurien
Alter:
33 Jahre
Subtyp:
Magier(in)
Sprache:
Garethi
Größe:
---
Rasse:
Menschen / Mensch
Götter:
Tasfarelel, Satinav
Gewicht:
---
Gesinnung:
Böse
PLZ:
97424

Geschichte

Der 1006 geborene Sklavenjunge unbekannten Namens stand mit sieben Jahren als sehr schwächliches,
kurzatmiges Kind gemeinsam mit seinem bärigen Vater zum Verkauf bei dem Al’Anfanischen Sklavenhändler Lucan Hesindiegio Inezano. Denn nach dem Tod der Mutter des Kindes hatte der Vater die sowieso schon in Armut befindliche Familie in das Schicksal in die Sklaverei getrieben, da diverse Versuchen mit geliehenem Geld das Problem zu überbrücken fatal gescheitert waren. So erhielt der Vater das Brandzeichen 1013-08-14-LHI-473 (Sklavenname Sidario) und der Sohn das Brandzeichen 1013-08-14-LHI-474 (Sklavenname Adario), denn sie waren die Sklaven Nummer 473 und 474 des Handelshauses, in die Sklaverei gekommen am 14.08.1013 BF, versklavt vom Handelshaus Lucan Hesindiegio Inezano. Die Namen, die sie vor ihrem Sklaventum trugen, interessierten den Händler nicht.
Der Vater wusste um das Schicksal, das einem schwächlichen Sklaven bevorstehen würde, und so versuchte er alles in seiner Macht stehende, dass sein Sohn überleben konnte. Selbst versklavt waren ihm hier jedoch nur wenige Möglichkeiten gegeben. Und so gelang es ihm nicht mehr selbst das Schicksal seines Sohnes zu beeinflussen, denn ein Gladiatorenmeister war an Lucan Hesindiegio Inezano herangetreten und hatte ein Angebot für den Vater, nicht jedoch den Sohn, von dem so getrennt wurde, gemacht. Das wenige an Schutz, dass ihm von seinem Vater geboten werden konnte, hatte dieser nun nichtmehr. Bald verscherbelte der Sklavenhändler den Jungen an einen überreichen Granden, der sich einen Spaß daraus machte, den schwächlichen Jungen zu verhöhnen und zu quälen, und niemals wurde er müde dem Jungen zu vermitteln, wie reich er war und wie gut es ihm ging, und dass der Junge all dies niemals bekommen würde.
Zwei Jahre später begab es sich, dass ein Magier, Magister Andaryn Harnischmacher auf einer Forschungsreise in Al’Anfa weilte, und aus Gründen seines Vorhabens, der Erforschung eines alten Artefaktes, auch mit dem Granden zu tun bekam. Um seinen nostrischen Gast zu belustigen ließ er auch den Jungen „auftreten“ und schikanieren. Den Magier, der Sklaverei verabscheute traf diese Demütigung
des Jungen zutiefst. Doch er wahrte den schein, gab sich belustigt, fragte gegen Ende der Vorstellung den
Granden jedoch, ob er wisse welche Krankheit für die Kurzatmigkeit des Kindes verantwortlich sei, und dass diese, wenn sie nach ca. 2-3 Jahren vollständig durchgebrochen war, extrem ansteckend sein würde. Das wusste der Grande nicht, glaubte dem Magier aber und wollte den Jungen sofort beseitigen lassen. Der Magier jedoch wandte ein, dass der Junge ein interessantes Forschungsobjekt für ihn abgäbe, für das er bereit wäre eine stattliche Summe zu entrichten. Der Grande willigte ein, und verkaufte den jungen an den Magier.
Dieser jedoch hatte nicht nur dessen Kurzatmigkeit, sondern auch dessen magische Begabung bemerkt. Er nahm den Jungen mit zurück nach Nostria, gab ihm einen und seinen Namen – Thallian Harnischmacher - und stellte ihn frei. Dann bot er ihm an, sein Schüler zu werden. Der Junge willigte ein. Als der Junge nach langer Zeit guter Behandlung seinem Ziehvater vertraute berichtete er ihm, dass er von seinem echten Vater getrennt worden war, und es sein Wunsch sei diesem zu helfen. Bereits zu dieser Zeit setzte Andaryn alle Hebel in Bewegung, die er zu stellen vermochte, doch selbst zwei weitere Reisen nach Al’Anfa mit seinem Schüler brachten keinen Erfolg. Immer wieder musste er Thallian vertrösten, und lehrte ihn Geduld zu haben, denn mit der Zeit würde auch eine Lösung kommen. Nach dem Abschluss von Thallians Ausbildung tat er diesem einen weiteren, großen Gefallen. Er übernahm Thallians Schulden, so dass dieser sofort gen Al‘Anfa aufbrechen konnte, um seinen Vater zu suchen.
Thallian setzte alles was ihm möglich war ein um seinen Vater zu suchen und verbrachte 2 Jahre damit, und seine Suche blieb von einem gewissen Cordo Strasser nicht unbemerkt. Schlussendlich fand er seinen Vater.
Als Gladiator war dieser gerade in der Arena und bestritt einen weiteren seiner unzähligen Kämpe. Nur
diesen einen, bei dem sein Sohn zusah, verlor er. Von den Rängen musste er zusehen, wie eine ganze Arena den Mörder seines Vaters bejubelte. Die Zeit hatte diese Wunde also doch nicht heilen können. Und Thallian war gebrochen und die Hoffnung aller Jahre zerfiel.
Doch es war ein weiterer Zuschauer in den Rängen, der nicht jubelte, sondern eher gelangweilt auf das
Spektakel blickte. Dieser trat an Thallian heran. „Wenn ich mich vorstellen darf. Strasser mein Name. Mir
scheint, euch hat diese Vorstellung ebenfalls nicht wirklich erfreut.“ Und er reichte ihm die linke Hand zum Gruß, da er seine Rechte wohl einst verloren hatte. Man fand bald Gemeinsamkeiten und Thallian beschloss, sein Leben nun Selbstbestimmter zu leben. Strasser nahm ihn als Leibmagier in die Dienste seines Handelshauses und lehrte ihn den Weg, wie er selbst eins seinem Schicksal ein Schnippchen geschlagen hatte. Und er zeigte ihm den Weg zur Selbsterfüllung und zu Tasfarelel. Vieles lies Thallian in dieser Zeit hinter sich, doch die Korrespondenz mit seinem Lehrmeister gab er nicht auf. Denn auch wenn er ihm seinen neuen Lebensweg nur sehr beschönt berichtete, war dieser doch die einzig gebliebene Person Deres, die ihm wirklich wichtig war. Ein Schatz, auf den er achten wollte, auf dass ihm nichts geschehe. Er wollte ihn nicht auch noch verlieren. Und so tat er mit seinem unter Cordo Strasser einhergehenden Aufstieg alles, um den alten Mann zu unterstützen.