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Beschreibung: Nensîr

Die kleine und beschauliche Insel Nensîr befindet sich irgendwo im Süden, als einzige Insel vor der unerforschten Küste verschiedener Reiche. Sie ist leicht hufeisenförmig und öffnet ihre Arme den Weiten des Meeres entgegen. Die Meerwinde sorgen für ein angenehm gemäßigtes Klima auf der Insel, bis sie sich an der nördlichen Küste am Wolkenbrecher-Gebirge, das sich vom Westen bis in den Nordosten zieht und wie eine Mauer aufragt, verlieren. Die Insel beheimatet um die 9.000 Nensîer.


Das Land
Von der westlichen Landzunge die Torfen hinauf bis in die Mitte der Insel liegt das sogenannte Brannden-Tal. Es ist der wohl ergiebigste Teil der Insel denn dort befinden sich die Bergwerke, Tongruben und die großen Obstwiesen. Auch der Torfen-Sumpf ist dort zu finden. Verwaltet wird das Gebiet von der Stadt Brannden aus.

Vom Norden der Insel, den Sog hinunter bis nach Nensîr findet man das Brücken-Tal, benannt nach der Stadt Bruck, die ein sicheres Überqueren der Flüsse und sämtlichen Handel möglich macht. Diese regelt auch alles in dem Gebiet bis hin zum Kühberg, auf dem der Freiherr von Nensîr seine Veste Oberhaus stehen hat.

Südlich des Brücken-Tals erstreckt sich das Gebiet der Hauptstadt Nensîr mit ihrem großen Hafen. Sie ist Dreh- und Angelpunkt der ganzen Insel, da sie den Kontakt zur Außenwelt ermöglicht.

Von der nordöstlichen Küste weit die Malm hinunter erstreckt sich die gebirgsfreie Malmküste. Ein manchmal als langweilig bezeichnetes Gebiet, da es außer einer langen Küste und viele Fischern nur noch Felder und den Malmquell zu bieten hat. Es wird von der Stadt Tannen aus verwaltet.

Und dort wo die Malm sich dem Meer nähert befindet sich das Malm-Delta. Ein nicht stark bewohntes aber wichtiges Gebiet, da sich dort der größte Leuchtturm befindet, um die ankommenden Schiffe zu leiten. Die dortige Verwaltung obliegt der Stadt Altwasser.


Regierung
Nensîr wird von keinem König regiert, sondern von einem Freiherrn. Aktuell ist dies Franziskus Theodor Areto, welcher mit Freiherr Areto von Nensîr angesprochen wird. Im Volksmund nennt man ihn meist simpel den Freien Franz. Er lebt die meiste Zeit in Nensîr und zieht sich nur zu Erholungszwecken in seine Veste auf dem Kühberg zurück. Nicht weil er sich hinter dicken Mauern entspannter fühlte, nein, dort gibt es einen kleinen See, dem eine heilende Wirkung nachgesagt wird. Der Freiherr hat fünf Lehen vergeben, welche von je einem Ritter verwaltet werden (Nensîr, Bruck, Brannden, Tannen und Altwasser).

Die Ritter sind auch für die Instandhaltung und Organisation der Armee zuständig. Da die Inselbewohner allerdings sehr friedfertige Leute sind, fällt die Größe recht gering aus. Um die 500 Mann stellen die zwei Abteilungen, die Landwehr und die Seewehr. Da sich Nensîr nicht im Krieg befindet trainiert die Landwehr nur und patrouilliert die Küsten entlang. Im Regelfall werden sie als Ordnungshüter eingesetzt. Die Seewehr hingegen ist aktiver, sie üben den Kampf zur See, müssen Piraten abwehren und Handelsschiffen Geleit nach Nensîr bieten, manchmal sogar bis zum großen Festland.

Einmal im Jahr findet ein großes Turnier statt, an dem Ritter, Armee und gemeine Bürger gleichermaßen teilnehmen dürfen. Die fünf Disziplinen sind der Buhurt (Massenkampf mit stumpfen Waffen), die Tjoste (Lanzenkampf mit gestellten Rüstungen), Schwertduell, Bogenschiesen und Speerwerfen. Stechen hierbei einzelne Recken besonders hervor, ob mit dem Sieg oder durch ehrenvolles Verhalten, so besteht die Möglichkeit, dass der Freiherr sie zu Ehrenrittern erhebt. Durch besondere Taten um die Insel kann dies auch verdient werden. Man hat zwar keinen Anspruch auf Land oder vererbbaren Titel, aber bis zum Tode in den elitären Kreis der Ritter aufgenommen zu werden ist eine große Ehre, von einem kleinen Einkommen durch den Freiherren ganz zu schweigen.


Handel
Nensîr mag auf Grund seiner unscheinbaren Größe und der Nähe zum Festland erst einmal unattraktiv wirken, allerdings ist sie eine der wenigen Inseln, die keinen Durchreisezoll verlangen sondern sich über jegliche Gäste freuen.

Der eine oder andere Händler nimmt dann gerne noch ein paar Waren der Nensîer mit an Bord. Seien es die einfachen Dinge wie Ton, Torf oder Fisch oder die Erzeugnisse der Bergarbeiter wie Grafit, Schiefer oder Kreide, ja sogar ein wenig Kohle und vielleicht sogar Eisen können die Inselbewohner entbehren. Doch am begehrtesten sind ihre Specksteinerzeugnisse und die Obstbrände. Jeder Nensîer würde sich schämen einen Gast ohne Obstbrand begrüßen zu müssen.


Glaube
Der Glaube ist zwar ein wichtiges, aber kein alles bestimmendes Thema auf der Insel. Grundsätzlich huldigt man den vier Elementen. Man erzählt sich, dass die Elemente früher noch anders hießen, aber vor dutzenden von Jahren kam ein Mann nach Nensîr, der den damaligen Freiherren samt Inselklerus so faszinierte, dass man dies Elemente nach seinen Erzählungen hin umbenannte. Seitdem heißen sie

Aeris – Die Luft
Mut, Wettkampf, Jagd, Tanz, Gesang, Unbeständigkeit/Wechselhaftigkeit, Arroganz
Kühnheit, Aktivität, Inspiration, Leichtigkeit, Gewandtheit, schöne Stimme, Wettkampf, Eroberung

Aqua – Das Wasser
Neugierde, Wissensdurst, Weisheit, Gnade, Eleganz, Heilung,
Forscherdrang, Vitalität, Ästhetik, Intelligenz, Intrigen, Klarheit

Ignis – Das Feuer

Liebe, Gemeinschaft, Rache, Kampfgeschick, aufbrausend,
Leidenschaft, Wärme, Lust, Rausch, Kampfesmut, Zorn, Herrschaft

Terra – Die Erde
Wahrheit, Beständigkeit, Standhaftigkeit, Kreislauf des Lebens, Tod, Lethargie, Trägheit,
Verbundenheit zur Schöpfung, Bodenständigkeit, Konstitution, Körpergefühl, Stärke, Gerechtigkeit.

Sämtliches Leben, dessen Ende und neu entstehen entspringt diesen Elementen. Der eine oder andere mag nun Fragen was denn mit der Magie sei. Sie wird auf Nensîr zwar akzeptiert aber eher als äußerer, fast unkontrollierbarer Einfluss auf die Elemente gesehen. So ist für die Nensîer alles war kein Mensch wie sie ist eine Eigenart, die durch den Zwist von Elementen und Magie entsprungen ist. Sie sehen das auch nicht als negativ und gehen sogar auf vieles ihnen Fremde freundlich zu.


Eine kurze Beschreibung des "typischen" Nensîers:

Recht, Gesetz und Krieg
Der Nensier,
- Ist seit seiner Geburt in Frieden aufgewachsen (es gibt keine bekannten Kriege oder Eroberungsversuche in der jüngsten Geschichte)
- Kennt keine Verbrechen. Zwar gibt es ordentliche Gerichte und eine Landwehr die für die Einhaltung von Recht und Gesetz steht, doch ist dies selten notwendig. Selbst so mancher Diebstahl sorgt für erhebliches Aufsehen.
- Kennt keine Folter oder Todesstrafe, jedoch durchaus die Sippenhaft (die ganze derzeitige Familie wird bestraft) und auch die Erbhaft (die Strafe geht vom Vater bei seinem Tod auf den Sohn über)
- Klärt Streitigkeiten und Probleme gerne auch mit einer Prügelei
- Führt keine Kriege, ist aber bereit zu Helfen wo immer er kann, dass Frieden einkehrt oder das Gute gewinnt

Der Alltag:
Der Nensier,
- ist keinen Luxus, sondern das normale Land- und Stadtleben, gewöhnt.
- spielt sehr gerne. (9 für Franz, Würfeln, Ein Schluck Wahrheit, Knobeleien)
- ist stets Gastfreundlich, soweit ihm Respekt entgegengebracht wird.
- Ist dem Alkohol nicht abgeneigt.
- Ist nicht Nachbar von anderen Rassen (wie Orks oder Elfen) und kennt diese nur aus Geschichten
- Glaubt alles habe einen magischen Ursprung das irgendwie andersartig als er sei. (Rassen)

Religion:
Der Nensier,
- Glaubt an die vier Elemente, die Magie ist nur äußerer Einfluss auf diese
- Kennt Tempel und Schreine, aber lebt lieber sein Leben als dort zu sein
- Ist offen für neues und versucht die Dinge in sein Weltbild einzupassen
- Schreibt niemanden vor, was er zu Glauben hat
Name:
Nensîr
Genre:
Fantasy
Subgenre:
High-Fantasy
Wohnhafte Charaktere:
4
Wohnhafte Gruppen:
1
Leitung: